SZ 16.12.2025
15:32 Uhr

Metro-Eröffnung in Rom: Mit der U-Bahn durchs Museum


Rom hat nun tatsächlich drei miteinander verbundene U-Bahn-Linien: Die Metro C eröffnet am Kolosseum. Warum es so lange gedauert hat, sieht man gleich, wenn man die Station betritt.

Metro-Eröffnung in Rom: Mit der U-Bahn durchs Museum
„Habemus stazioni“, jubelt die römische Presse. In Rom kann man jetzt direkt beim Kolosseum in die neue Linie Metro C steigen. (Foto: Alessandra Tarantino/AP)

Ingeborg Bachmann dürfte das gefallen. Die Schriftstellerin arbeitete in ihren Jahren in Rom unter anderem als Korrespondentin für Radio Bremen, 1955 berichtete sie, unter dem Pseudonym Ruth Keller, auch über die Eröffnung der ersten Metro-Linie in der italienischen Hauptstadt. Rom war damit Jahrzehnte später dran als die anderen europäischen Großstädte, wie Bachmann in ihrem von Spott nicht gänzlich freien Radio-Text festhielt. „Die U-Bahn ist zweifellos sehr modern, sehr schön und sehr schnell“, schrieb sie, und: „Im Laufe der Zeit wird Rom es wahrscheinlich auch noch zu einem richtigen U-Bahn-Netz bringen.“

In der Stadt Pesaro wird eine Pavarotti-Statue in eine Eislaufbahn eingebunden, das Entsetzen ist groß. Aber warum nur? Bronzefiguren anzufassen, soll schließlich nicht nur Glück, sondern manchmal auch Geld bringen.

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