SZ 04.03.2026
16:10 Uhr

Künstliche Intelligenz: Wo die Grenzen der KI liegen sollten


Die frühere Ethikratschefin Alena Buyx erklärt auf dem SZ-Digitalgipfel, was sie der KI überantworten will und was nicht. Und Philosoph Julian Nida-Rümelin warnt vor den Gefahren des Technolibertarismus in den USA.

Künstliche Intelligenz: Wo die Grenzen der KI liegen sollten
Die Medizinethikerin Alena Buxy gehört in Deutschland zu denjenigen, die KI eher umarmen. Lorenz Mehrlich

Darf eine künstliche Intelligenz über Leben und Tod entscheiden? Alena Buyx stellt diese Frage nicht als Gedankenexperiment. In der Medizin sei sie längst Realität. „Meine Antwort ist ein qualifiziertes Nein“, sagt sie. Wobei sie in ihrer Argumentation dann nicht der Entweder-oder-Logik der Informatik folgt, sondern den Differenzierungen der Geisteswissenschaften. Als Medizinethikerin hat sie lange Erfahrung damit. 2019 war sie noch Mitglied des Ethikrates, da haben sie eine 400-Seiten-Studie zu diesem Thema erstellt. Sie gehört auch eher zu denen, die KI umarmen. „Diese Algorithmen sind ein Kracher“, sagt sie. „Da ist vieles längst übermenschlich.“ KI kann vieles schneller, besser, ist der kognitiven Leistungsfähigkeit der Menschen überlegen. Was sie aber nicht kann: ethische Entscheidungen treffen.

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