Der US-Gesandte Steve Witkoff hatte den Kreml am Dienstag noch gar nicht betreten, da machte Wladimir Putin bereits klar, dass sich niemand zu große Hoffnungen auf einen schnellen Frieden in der Ukraine machen sollte. Vor knapp zwei Wochen hatte US-Präsident Donald Trump einen 28-Punkte-Plan vorgelegt, der seiner Ansicht nach Frieden schaffen sollte, allerdings einer Kapitulation der Ukraine ähnelte. Nach heftiger Kritik der Ukraine und europäischer Staaten näherten sich Kiew und Washington einander an. Doch am Dienstag lehnte der Kremlchef alle Änderungen des Trump-Plans rundweg ab. Damit war klar: Putin ist zu Kompromissen bei den Verhandlungen nicht bereit.
