SZ 30.12.2025
15:01 Uhr

Krieg in der Ukraine: Streit um angeblichen Drohnenangriff auf Putins Residenz eskaliert


Russland behauptet, Kiew wolle die Friedensgespräche untergraben – und kündigt Vergeltung an. Aber gab es überhaupt einen Angriff? Donald Trump droht ein diplomatischer Rückschlag.

Krieg in der Ukraine: Streit um angeblichen Drohnenangriff auf Putins Residenz eskaliert
Beweise, wie etwa Trümmer von abgewehrten Drohnen, legt Putin bislang nicht vor – das sei laut Kreml Angelegenheit des Militärs. (Foto: Mikhail Metzel/IMAGO/ZUMA Press)

Die Hoffnung von Donald Trump auf eine schnelle Einigung im Ukraine-Krieg könnte mit einem rätselhaften Ereignis an einem See namens Uschin enden. Es ist ein Naturidyll, das sich zum Angeln und Bootsfahren eignet, etwa 20 Kilometer von der Kleinstadt Waldai entfernt, im Gebiet von Nowgorod, Nordwestrussland. Stalin hatte dort 1934 ein Ferienhaus bauen lassen, soll selbst aber nur einmal dagewesen sein. Russlands erster Präsident Boris Jelzin erholte sich in den Neunzigerjahren dagegen oft an dem See. Seit 2000 ist dort eine der Residenzen von Wladimir Putin, noch zu Sowjetzeiten vergrößert, später weiter ausgebaut und erweitert um ein Kongresszentrum. Und bestens gesichert. Die im Exil arbeitende russische Zeitung Meduza berichtete im August unter Berufung auf Radio Liberty, dass Satellitenaufnahmen mindestens zwölf Flugabwehreinheiten zeigten.

Der französische Präsident spricht von Fortschritten in der Frage von Sicherheitsgarantien für die Ukraine und kündigt ein Treffen der Unterstützerstaaten für Anfang Januar in Paris an.

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