Die Hoffnung von Donald Trump auf eine schnelle Einigung im Ukraine-Krieg könnte mit einem rätselhaften Ereignis an einem See namens Uschin enden. Es ist ein Naturidyll, das sich zum Angeln und Bootsfahren eignet, etwa 20 Kilometer von der Kleinstadt Waldai entfernt, im Gebiet von Nowgorod, Nordwestrussland. Stalin hatte dort 1934 ein Ferienhaus bauen lassen, soll selbst aber nur einmal dagewesen sein. Russlands erster Präsident Boris Jelzin erholte sich in den Neunzigerjahren dagegen oft an dem See. Seit 2000 ist dort eine der Residenzen von Wladimir Putin, noch zu Sowjetzeiten vergrößert, später weiter ausgebaut und erweitert um ein Kongresszentrum. Und bestens gesichert. Die im Exil arbeitende russische Zeitung Meduza berichtete im August unter Berufung auf Radio Liberty, dass Satellitenaufnahmen mindestens zwölf Flugabwehreinheiten zeigten.
