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09.12.2025
17:59 Uhr
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Mit seiner Reisediplomatie will der ukrainische Präsident den Rückhalt Europas absichern – und den Eindruck entkräften, ein russischer Sieg sei unvermeidlich.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij am Dienstag in Rom mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (Foto: Francesco Fotia/REUTERS)
An der Front in der Ukraine sind seine Streitkräfte stark unter Druck, im Informationskrieg versucht Wolodimir Selenskij gerade alles, um aus der Defensive zu kommen. Nach einem Gespräch mit Papst Leo XIV., der die „Notwendigkeit der Fortsetzung des Dialogs“ bekräftigte, traf sich der ukrainische Präsident mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in Rom; am Montag hatte er sich bereits mit dem britischen Premierminister Keir Starmer, Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in London beraten. Anschließend war er in Brüssel vorstellig geworden.
Wenn die USA und die europäischen Partner die Sicherheit garantieren, könnten die Wahlen in den kommenden 60 bis 90 Tagen stattfinden, kündigt der ukrainische Präsident an. Zuvor hatte US-Präsident Trump zum wiederholten Mal Kritik geübt.
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