SZ 04.03.2026
13:27 Uhr

Krieg in Nahost: Spanien legt nach: „Wir sind gegen dieses Desaster“


Spaniens Premier Pedro Sánchez bekräftigt seine Ablehnung der Angriffe auf Iran. Seine kompromisslose Haltung bringt nicht nur US-Präsident Trump in Rage. Es droht auch ein Bündnistest für die EU.

Krieg in Nahost: Spanien legt nach: „Wir sind gegen dieses Desaster“

„Man kann nicht auf ein Unrecht mit weiterem Unrecht reagieren.“ Mit Sätzen wie diesen hat Spaniens Premier Pedro Sánchez am Mittwoch bei einem TV-Auftritt im Madrider Regierungskomplex seine ablehnende Position in Hinblick auf den Iran-Krieg bestärkt. Die von den USA und Israel angeführten Angriffe nannte er „Russisches Roulette“, das letztlich darauf abziele, „die Taschen einiger weniger zu füllen“. Spaniens Regierungschef ist überzeugt: Die Kampfhandlungen werden nicht zu einer gerechteren Weltordnung führen. „Wir sind gegen dieses Desaster“, sagte er.

Nach Ansicht der Nato hat Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert. Ein Schiff soll in der Straße von Hormus von einem „unbekannten Projektil“ getroffen worden sein.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: