SZ 01.02.2026
11:36 Uhr

Kirchenkunst: Ein Engel namens Giorgia


Giorgia Meloni lächelt gerne – aber ist sie jetzt ein Engel? In der Kirche San Lorenzo in Lucina mitten in Rom kann man diesen Eindruck gewinnen.

Kirchenkunst: Ein Engel namens Giorgia

Die Kunstgeschichte des Abendlandes hält einige Überraschungen bereit, und es ist keine Seltenheit, dass sich große Maler in ihren Werken selbst porträtiert haben. Dabei stehen sie oft am Rande des sakralen Geschehens, so wie Sandro Botticelli, der sich für das Gemälde „Die Anbetung der Heiligen drei Könige“ in Szene gesetzt hat. Aber auch bei Rubens, Leonardo da Vinci oder Michelangelo besteht der dringende Verdacht, dass sich die Meister selbst in ihre Werke hineingeschmuggelt haben. Prominente Auftraggeber ließen sich ebenfalls gerne in religiösen Werken verewigen; sie posieren dann als fromme Begleiter Gottes, gleichberechtigt neben all den anderen Heiligen.

Im Londoner Opera House quittieren die Zuschauer eine „Turandot“-Aufführung ohne „Nessun dorma“ mit Buh-Rufen – und bekommen Geld zurück. Richtig so.

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