SZ 02.02.2026
17:12 Uhr

Kevin Warsh: Vielleicht Taube, vielleicht Falke


Die Wall Street kann mit dem Kandidaten Donald Trumps für die Führung der US-Notenbank leben. Begeistert ist die Finanzwelt von dem ehemaligen Investmentbanker Kevin Warsh nicht.

Kevin Warsh: Vielleicht Taube, vielleicht Falke
Wird Kevin Warsh, der neuer Chef der US-Notenbank werden soll, Trumps Wünsche erfüllen oder eine gewisse Unabhängigkeit bewahren? Das fragen sich gerade viele Experten. (Foto: Will Oliver/picture alliance/dpa)

Aus Sicht der Finanzwelt hat Donald Trump nun endlich die wichtigste Personalie seiner zweiten Amtszeit entschieden. Nachdem er monatelang herumlavierte und seinen Finanzminister Scott Bessent ein mehrstufiges Casting durchführen ließ, hat er den Mann ausgewählt, der die US-Notenbank Federal Reserve von Mai an führen wird. Es ist Kevin Warsh, ein Harvard-Jurist und ehemaliger Investmentbanker, der schon von 2006 bis 2011 im Fed-Direktorium saß. Warsh sei ein Kandidat „wie aus dem Bilderbuch“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Manche Beobachter fragten sich, ob er damit nicht nur Warshs Qualifikationen gemeint haben könnte, sondern womöglich auch seine Telegenität.

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