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29.01.2026
10:18 Uhr
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Nach Tagen des Haderns und Zweifelns meldet sich Juri Knorr beim 38:34 gegen Frankreich zurück – und zeigt eine seiner besten Leistungen im Nationaltrikot. Doch im Halbfinale wartet der nächste große Gegner.

Gerade rechtzeitig wieder in Form: Juri Knorr (Mitte) hat darauf vertraut, „dass die Phase vorbeigeht, so wie es immer war in den vergangenen Jahren“. (Foto: Sina Schuldt/dpa)
Er hat es wieder getan. Alfred Gislason drückte tatsächlich auf den Buzzer, doch dieses Mal lächelte er. Bei der Niederlage gegen Serbien war ihm noch ein übler Fehler unterlaufen, als seine Auszeit einem Treffer von Juri Knorr die Gültigkeit nahm. Am Mittwochabend aber im entscheidenden Spiel gegen die Franzosen um den Halbfinaleinzug verhinderte er mit seiner Aktion einen Ballverlust, denn der Pass von Nils Lichtlein zu Johannes Golla an den Kreis landete im Aus. Eine enorm wichtige Unterbrechung, das deutsche Team hatte in dieser Phase Probleme im Angriff, neun Minuten waren noch zu spielen, der Europameister war nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von vier Toren auf 28:30 herangekommen.
Die deutschen Handballer stehen bei der EM vor dem Aus, weil Bundestrainer Gislason beim 27:30 gegen Serbien seltsame Entscheidungen trifft – und der Spielmacher in der entscheidenden Phase nur auf der Bank sitzt.
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