SZ 02.03.2026
17:13 Uhr

Julian Nagelsmanns Interview: Das Gegenteil von Kompany


Baumann im Tor, Kimmich hinten rechts und Goretzka im Zentrum: Drei Monate vor der WM trifft Bundestrainer Julian Nagelsmann ein paar öffentliche Festlegungen. Am Ende wird daraus eine kuriose Einzel- und Generalkritik seines Kaders.

Julian Nagelsmanns Interview: Das Gegenteil von Kompany
Julian Nagelsmann hat sich umfassend seine Gedanken vor den März-Länderspielen und der WM in Mexiko, Kanada und den USA geäußert. (Foto: Christian Charisius/dpa)

In genau drei Monaten wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in ein Flugzeug steigen und sich zur Weltmeisterschaft in Nordamerika transportieren lassen. Drei Monate sind im Fußball eine lange und ereignisreiche Zeit, solange damit nicht die Sommerpause gemeint ist, die es aber ja auch nicht mehr gibt (hallo, Klub-WM!). Als besonders lang gelten die Monate März/April/Mai, obwohl sie einem besonders kurz vorkommen. In ihnen ballt und bündelt sich die gesamte Saison, große Spiele und noch größere Finals folgen in atemberaubendem Rhythmus aufeinander, und manchmal werden die Thesen und Trends einer Saison noch mal vom Kopf auf die Füße gestellt. Spieler drängen unerwartet in den Mittelpunkt oder verlieren plötzlich Form, Fitness oder beides. Diese banale Erkenntnis macht den März zu einem herausfordernden Monat für Nationaltrainer, deren Auswahlteams ein Sommerturnier vor sich haben. Im März sollten zentrale Entscheidungen über die Turniermannschaft einerseits schon getroffen sein; andererseits muss noch genügend Raum für Notizen übrig bleiben, um auf Entwicklungen reagieren zu können.

Die Auslosung geriet dank Trump und Infantino zu einer skurrilen Show. Was wird das erst für ein Turnier? Ein Blick auf die WM 2026 im XXL-Format und die Aussichten der DFB-Elf.

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