SZ 22.02.2026
16:10 Uhr

Johannes Lochner im Viererbob: Eine letzte Fahrt ins goldene Licht


Zum Abschluss der Karriere wird Johannes Lochner Olympiasieger auch im großen Schlitten. Seinem langjährigen Rivalen Francesco Friedrich bleibt Silber – aber der Beste ist Thorsten Margis, ein Anschieber.

Johannes Lochner im Viererbob: Eine letzte Fahrt ins goldene Licht
Zwei, die sich mögen: Der zweimalige Olympiasieger Johannes Lochner (links) und der viermalige Olympiasieger Francesco Friedrich am Sonntag in Cortina. (Foto: Robert Michael/dpa)

Am Sonntagmittag, als die Sonne an einem weiteren Prachttag in den Dolomiten hoch über den Gipfeln stand, pilgerten die Menschenmassen vom Ziel der Bobbahn ein paar Kurven den Hang hinunter. Es waren so viele gekommen wie nie zuvor in den vergangenen zwei Wochen: Freunde und Verwandte der Athleten waren darunter, Anhängerschaften in Nationalfarben, auch Kolleginnen wie Lisa Buckwitz und Laura Nolte. Das große Finale im Eiskanal endete auf einem Plateau mit Panoramablick über das schneebedeckte Olympiastädtchen von 1956 und 2026. Johannes Lochner nahm mit seiner Crew, Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer, unter großem Jubel die Goldmedaille für den Viererbob-Wettbewerb entgegen. Francesco Friedrich stand mit seinem Team, Matthias Sommer, Alexander Schuller und Felix Staub, applaudierend daneben. Erneut hatte Lochner triumphiert, diesmal mit 0,57 Sekunden Vorsprung. „Ein Moment für die Ewigkeit“, wie er fand.

Die Welt wundert sich, dass im Bobfahren immer die Deutschen die Medaillen abräumen. Exzellente Schlitten und eine „goldene Generation“ sind nur ein Teil der Erklärung.

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