SZ 01.01.2026
07:38 Uhr

Jahreswechsel um den Globus: „Yeah 26“ am Brandenburger Tor


Jetzt ist 2026 auch in Deutschland angekommen. In den Vereinten Arabischen Emiraten wird das höchste Gebäude der Welt zum spektakulären Feuerwerk. In Sydney fällt der Jahreswechsel gleichzeitig prachtvoll und doch anders als sonst aus, ebenso in Hongkong. Die Bilder in der Übersicht.

Jahreswechsel um den Globus: „Yeah 26“ am Brandenburger Tor

Sydney trotzt dem Terror: Die australische Metropole hat zwei Wochen nach dem blutigen Anschlag am Bondi Beach mit einem spektakulären Feuerwerk vor traumhafter Kulisse das neue Jahr eingeläutet. Auf der in weißes Licht getauchten Harbour Bridge erstrahlten bereits vor Mitternacht während einer Schweigeminute die Worte „Peace“ (Frieden) und „Unity“ (Einheit) sowie eine Chanukkia - der Leuchter wird während des jüdischen Lichterfests Chanukka angezündet.

Tausende hielten Kerzen und andere Lichter in den Händen. Nach dem tödlichen Terroranschlag am Bondi Beach vor zwei Wochen waren die Feierlichkeiten an dem berühmten Strand abgesagt worden.

Neun Tonnen Pyrotechnik und atemberaubende Spezialeffekte ließen Schaulustige im Hafenviertel und Zuschauer rund um die Erde mehr als zwölf Minuten lang vor den Bildschirmen staunen. Von der Harbour Bridge flossen Kaskaden aus Licht, auch rund um das Sydney Opera House erleuchteten bunte Flammen und Feuerwerkskörper den Himmel. Mehr als eine Million Menschen hatten sich schon seit dem Morgen die besten Plätze gesichert.Bewacht wurden das Spektakel und andere Hotspots in der Stadt von Tausenden Polizisten. Die Sicherheitskräfte sollten teilweise auch Langwaffen mitführen, was für die Polizei des Bundesstaates unüblich ist.

Bereits um 11 Uhr deutscher Zeit haben die etwa 7300 Einwohner des Kiritimati Atoll in der Südsee das neue Jahr begrüßt. Das Atoll mit rund 320 Quadratkilometern Landfläche und herrlichen Lagunen gehört zur Inselrepublik Kiribati, die mehrere Zeitzonen hat. Sie erstreckt sich mitten im Südpazifik entlang des Äquators.

Nur 15 Minuten später ging es weiter auf den zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands, bevor dann um 12 Uhr deutscher Zeit Neuseeland selbst den Jahreswechsel mit einem großen Feuerwerk am Sky Tower in der größten Stadt Auckland feierte. Auch Tonga und Samoa starteten schon in das Jahr 2026.

Auch so geht Jahreswechsel: Mitglieder der Gemeinde Taman Kaja führen am Silvesterabend im Tempel Pura Dalem Taman Kaja auf Bali den Kecak-Tanz auf, der Szenen aus dem hinduistischen Epos Ramayana darstellt.

Spektakuläre Lichtshows gab es auch in vielen asiatischen Städten, so etwa in der Glitzermetropole Singapur, wo zahlreiche Schaulustige zum Feuerwerk an der Marina Bay mit Blick auf die Skyline kamen.

In Bangkok steht wieder der mächtige Fluss Chao Phraya im Zentrum der Silvesterfeierlichkeiten, in dem sich traditionell die Lichter beleuchteter Party-Boote spiegeln. Viele Thais und Touristen feiern auf solchen Wassergefährten, um die Show aus nächster Nähe zu erleben.

Hongkong begrüßte das neue Jahr hingegen ohne das traditionelle Silvester-Feuerwerk über dem Victoria Harbour. Die Behörden hatten die Großveranstaltung nach einem schweren Brand in einem Wohngebäude mit mindestens 160 Toten Ende November abgesagt.

Jakarta gilt derzeit als bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Über 40 Millionen Menschen leben im Ballungsraum der indonesischen Metropole. Eine große Licht- und Feuerwerksshow zum Jahreswechsel darf da natürlich nicht fehlen.

Im südkoreanischen Busan hat eine eindrucksvolle Drohnenshow den Nachthimmel in Form eines Pferdes erhellt. Das Land feierte Neujahr acht Stunden vor Deutschland.

Die Vereinigten Arabischen Emirate begrüßten drei Stunden vor Deutschland das neue Jahr. Mit dem Burj Khalifa Tower in Dubai wurde ein ganzer Turm zum Feuerwerk.

In Ägypten wurde das neue Jahr eine Stunde vor Deutschland eingeläutet – mit prächtigen Lichtern über den weltberühmten Pyramiden von Gizeh.

Tausende Berliner haben am Brandenburger Tor ins neue Jahr gefeiert. Mit einer spektakulären siebenminütigen Feuerwerksshow wurde 2026 in der Hauptstadt begrüßt.

Vor dem Event waren 25 000 kostenlose Eintrittskarten vergeben worden. Mehr Menschen waren aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen. Doch Unzählige schauten sich die Party aus der Ferne an.

Auch in München erfüllten Feuerwerke den Nachthimmel – hier in der Innenstadt.

Die Pariser versammelten sich vor einem ihrer Wahrzeichen, dem Arc de Triomphe, wo es nach einer eindrucksvollen Lichtshow auch ein großes Feuerwerk gab.

Am „London Eye“, dem großen Riesenrad in der britischen Hauptstadt, wurde um Mitternacht der dunkle Nachthimmel mit roten Feuerwerkskörpern erhellt.

Hunderttausende Menschen begrüßten in der brasilianischen Küstenmetropole Rio de Janeiro mit Feuerwerk und Musik das neue Jahr mit einem zwölfminütigen Feuerwerk, das von 19 Flößen vor dem Strand des Stadtteils Copacabana abgefeuert wurde. 1200 Drohnen schwebten über den Feiernden und malten Bilder in den Nachthimmel. Erst am Dienstag war Rio de Janeiro vom Guinness-Buch der Rekorde als Metropole mit der größten Silvester-Party der Welt ausgezeichnet worden.

Mit dem traditionellen Ball Drop am Times Square feierten die Menschen in New York City den Jahreswechsel. Um Mitternacht senkte sich die leuchtende Kugel und markierte den Beginn des neuen Jahres. Hunderttausende Menschen feierten mit in den Himmel gerichteten Blicken in Midtown Manhattan.

Amerikanisch-Samoa, das nur 220 Kilometer östlich von Samoa auf der anderen Seite der internationalen Datumsgrenze liegt, wird schließlich der letzte bewohnte Ort der Erde sein, der das neue Jahr begrüßt – zwölf Stunden nach Deutschland.

Knallkörper zu entzünden, das ist für viele Hausbewohner an Silvester ein wichtiges Ritual. Welche Regeln für private Feuerwerke gelten und was passieren kann, wenn man sich nicht daran hält.

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