SZ 12.01.2026
15:36 Uhr

Iran: Freiheit lässt sich nicht herbeibomben


Donald Trump droht dem Mullah-Regime, aufseiten der Demonstranten einzugreifen – „dort, wo es wehtut“. Aber was könnten die Amerikaner wirklich tun?

Iran: Freiheit lässt sich nicht herbeibomben
Der US-Flugzeugträger Abraham Lincoln (li.) auf dem Weg zum Persischen Golf (Archivbild von 2019): Die USA drohen Irans Regime – doch ihre Optionen sind unklar. (Foto: MCSN JASON WAITE/AFP)

Präsident Donald Trump hat dem Regime in Iran gedroht. Die USA würden „sehr, sehr hart zuschlagen, dort, wo es wehtut“, sollten die Sicherheitskräfte weiterhin Demonstranten töten und einsperren. An diesem Dienstag werden ihm die Optionen für ein Eingreifen präsentiert, „einige kinetische und viele nicht kinetische Optionen“, wie ominös aus seiner Umgebung gestreut wird. Also wieder Bomben auf Teheran? Der Druck aus Washington ist an sich einmal nichts Schlechtes. Alles, was das Blutregime in Teheran verunsichert, ist gut. Und das tun die Drohungen, sonst hätte die iranische Führung den Amerikanern nicht Gesprächsbereitschaft signalisiert. Doch was sind die realistischen Optionen?

Seit Ende Dezember gibt es Proteste im ganzen Land. Der Druck auf Irans Staatschef wächst immer mehr – von innen und von außen.

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