SZ 30.12.2025
17:56 Uhr

Interview mit Christian Wulff: „So, wie es bisher gelaufen ist, kann es keinesfalls weitergehen“


Als Bundespräsident war Christian Wulff der höchste Mann im Staat. Dann wurde er im Zuge einer Affäre um vermeintliche Vorteilsnahme zum Buhmann der deutschen Öffentlichkeit. Hier spricht er über berufliche und persönliche Neuanfänge, den Preis für ein öffentliches Leben  – und übt heftige Kritik an der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz.

Interview mit Christian Wulff: „So, wie es bisher gelaufen ist, kann es keinesfalls weitergehen“
Christian Wulff, Bundespräsident a. D., beim Interview im SZ-Büro in Berlin. (Foto: Regina Schmeken)

Christian Wulff war mal ein politischer Überflieger. 2010 zog er als Bundespräsident ins Schloss Bellevue – mit junger Frau und Patchwork-Familie. Für einen kurzen Moment schien Deutschland verliebt zu sein in sein modernes Staatsoberhaupt. Dann stolperte er über Vorwürfe der Bestechlichkeit. Im Februar 2012, nach weniger als zwei Jahren im Amt, trat er deshalb zurück. Vor Gericht wurde er später freigesprochen, es gab viel Kritik an Medien und Staatsanwaltschaft. Wulffs Image war da freilich längst zerstört. Zeit für ein Gespräch über die Frage, wie man sich neu erfindet.

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