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12.02.2026
15:33 Uhr
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Ist der Helm politisch? Das mag sein. Aber indem das IOC Heraskewytsch nicht zulässt, agiert es selbst hochpolitisch – und im Sinne des Russlands.

Auf dem Helm von Wladislaw Heraskewytsch sind die Bilder von 20 von Russland im Krieg getöteten Ukrainern zu sehen. (Foto: Richard Heathcote/Getty Images)
Da durften sie aber kräftig jubilieren, die Mächtigen im Kreml. Rein formal spielt Russlands Mannschaft bei diesen Winterspielen von Mailand und Cortina ja nur eine Nebenrolle: Gerade mal 13 Sportler sind zugelassen, ohne Flagge und Hymne, markiert als „neutrale Athleten“, weil das russische Olympiakomitee offiziell suspendiert ist, und quasi ohne Medaillenchance – außer im Fall der Eiskunstläuferin Adelija Petrosjan. Aber diese Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom Donnerstagvormittag katapultierte Team Ros-si-ja mit weitem Abstand auf Platz eins des sportpolitischen Medaillenspiegels dieser Spiele.
Das IOC hat Russland nie wegen des Krieges suspendiert – sondern aufgrund einer Formalie. In Mailand starten zwar nur 13 „neutrale Athleten“, aber das dürfte bald wieder anders aussehen.
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