SZ 02.12.2025
16:33 Uhr

Hybride Angriffe: Bundespolizei startet Spezialeinheit zur Drohnenabwehr


Innenminister Dobrindt stellt eine Staffel zum Schutz von Flughäfen, Bahn und Regierungsgebäuden in Dienst. Doch das Wirrwarr behördlicher Zuständigkeiten erschwert den Kampf gegen hybride Gefahren.

Hybride Angriffe: Bundespolizei startet Spezialeinheit zur Drohnenabwehr
„Filigran entwickeltes Zuständigkeitsnetz“: Die Bundespolizei will klarere Regeln für die Drohnenabwehr. (Foto: Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO)

Wie Deutschland künftig die neue Gefahr aus der Luft bekämpft? Das will die Bundespolizei an diesem Dienstag medienwirksam auf dem Gelände ihrer Fliegerstaffel in Ahrensfelde am Rand der Bundeshauptstadt vorführen. Dafür wird Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) extra per Hubschrauber aus Berlin eingeflogen. „Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei“ prangt auf den Uniformen der neuen Sondereinheit, die der Minister hier offiziell in Dienst stellt. Rund 50 maskierte Bundespolizistinnen und Bundespolizisten haben das Logo mit Schwert und Schild schon auf der Schulter. Eines soll offenbar unmissverständlich klar werden: Deutschland ist nicht so machtlos gegen Drohnenangriffe, wie es zuletzt immer wieder den Anschein hatte.

In einem Pilotprojekt testet die Münchner Feuerwehr die automatisierten Fluggeräte. Was sie sich davon verspricht, wie Einsätze ablaufen und was passiert, wenn die Systeme ausfallen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: