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27.08.2026
13:41 Uhr
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Die Münchnerin Roswitha Schroeter engagiert sich seit 20 Jahren mit ihrem Verein „Carisimo“ für Nepal und hat dort auch ein Kinderdorf aufgebaut. Was sie nach der Sturzflut aus der Region hört – und was die Menschen dort nun dringend brauchen.

Mehr als tausend Menschen werden nach der Flutkatastrophe in Nepal vermisst, die Straßen überschwemmt und Brücken weggerissen hat.
Foto: Ezra Acayan/Getty Images
Seit fast 20 Jahren engagiert sich die Münchnerin Roswitha Schroeter, 77, mit ihrem Hilfsverein „Carisimo“ für Menschen in Nepal. Es begann mit einer Reise nach Kathmandu und der Adoption von zwei nepalesischen Kindern. Ihr Sohn Dhan und ihre Tochter Anuradha sind inzwischen selbst Eltern, leben in München und Berlin und engagieren sich ebenfalls im Verein. Die Organisation hat in Nepal ein Waisenhaus und eine Medizinstation gebaut, unterstützt junge Menschen bei der Ausbildung in Landwirtschaft und Handwerk, vergibt Kleinkredite an Frauen und errichtete ein ganzes Kinderdorf. Nach der Flutkatastrophe, die am Mittwoch über den Norden des Landes hereinbrach, steht auch bei Schroeter das Telefon nicht still.
Nach der Katastrophe im Himalaja sucht man in Nepal immer noch nach mehr als tausend Vermissten. Und es stellt sich die Frage, wie sich die kleine Nation auf eine Zukunft mit größerer Sturzflut-Gefahr vorbereiten kann.
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