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22.02.2026
16:08 Uhr
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Sein Vater ist in Haiti geboren, sein Großvater betrieb dort eine Apotheke: Für den Berliner Schriftsteller Hans Christoph Buch ist der Inselstaat eine zweite Heimat – das Familiengrab könne er aber nur noch unter Lebensgefahr besuchen.

Zu zwei Dritteln sei Port-au-Prince eine No-Go-Area, sagt Buch. (Foto: Odelyn Joseph/AP)
Die UN beschreiben die Zustände in Haiti als eine „endlose Horrorgeschichte“: Nach Jahrzehnten blutiger Diktaturen werden große Teile des Landes inzwischen von schwer bewaffneten Gangs kontrolliert. Ein Funken Hoffnung ruht nun auf einem neuen Regierungschef. Der Autor Hans Christoph Buch, 81, hat das Land seit 1968 immer wieder besucht; seine Erfahrungen haben ihn unter anderem zu dem Roman „Die Hochzeit von Port-au-Prince“ inspiriert.
Stevenson Savart wuchs bei Adoptiveltern auf, erfuhr Spott, jobbt als Lehrer. Mit Stolz vertritt der 25-Jährige aus Haiti sein armes Land und kämpft für ein höheres Anliegen – auch wenn er chancenlos in der Loipe ist.
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