SZ 26.12.2025
08:33 Uhr

„Gender Disappointment“: „Babys sind doch süß. Es sei denn, es sind Jungen“


Verzweifelte Foreneinträge und Studien zeigen: Viele Eltern wünschen sich heute lieber ein Mädchen. Eine von ihnen ist Milena Reszka, die tagelang weinte, als sie erfuhr: Sie bekommt einen Sohn.

„Gender Disappointment“: „Babys sind doch süß. Es sei denn, es sind Jungen“

Sie hält das Smartphone an ihr Gesicht, ganz nah, es soll ruhig jeder sehen können, dass sie weint. Seit ein paar Wochen wächst neues Leben in ihrem Bauch heran, die Schwangerschaft verläuft gut. Doch Milena Reszka erzählt ihren 150 000 Followern, sie habe kein gutes Gefühl. Ein Gedanke will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen: Was, wenn es kein Mädchen wird?

Weil sie so abgeturnt sind von chinesischen Männern, buchen viele Chinesinnen andere Frauen für Dates. Die dann einfühlsame Männer verkörpern. Klingt bizarr, aber offenbart, wie die Geschlechter auseinanderdriften.

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