SZ 24.11.2025
16:32 Uhr

Gazastreifen: Die Umsetzung des Friedensplans stockt


Das Sterben im Gazastreifen geht trotz der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas weiter. Wichtige Fragen sind ungeklärt – und es fehlen Staaten, die sich an einer Schutztruppe beteiligen wollen.

Gazastreifen: Die Umsetzung des Friedensplans stockt
Diese Explosion in Gaza-Stadt am Montag, 24. November, soll durch Munition verursacht worden sein, die von israelischen Angriffen liegen geblieben war. (Foto: Khames Alrefi/Anadolu Agency/Imago)

In Gaza sollen die Waffen schweigen, so sieht es der US-amerikanische Friedensplan vor, auf den sich Israel und die islamistische Palästinenserorganisation Hamas nach zwei Jahren Krieg geeinigt haben – und so gilt es seit mehr als sechs Wochen. Mohammed Quwaider, ein 29-jähriger Englischlehrer aus Gaza-Stadt, lebt seit September in einem Zelt in Deir al-Balah, einem Ort im Zentrum des Küstenstreifens. Heute ist er nicht weit von der sogenannten gelben Linie entfernt, an der nun die Israelis stehen. Diese Linie teilt Gaza in zwei Hälften, in jene am Meer, in der sich der Großteil der Palästinenserinnen und Palästinenser aufhält, und jene in Richtung Israel, in der es für die Menschen gefährlich ist.

Zwischen Weihnachtsmarkt und Strandleben fragen sich viele Menschen in Libanon, ob der israelische Angriff vom Sonntag der Beginn einer neuen Großoffensive ist.

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