Warum sprechen Menschen Sätze, obwohl bereits auf deren Weg vom Großhirn zur Zunge die innere Stimme warnt: Lass es. Warum sorgte sich einst der Fußballkommentator Mehmet Scholl höhnisch um den Stürmer Mario Gómez, dass der sich gerade wundliege und gewendet werden müsse? Oder warum erklärt dieser Tage der wirklich anständige Thomas Gottschalk beim Bambi, die Sängerin Cher sei die einzige Frau, die er je ernst genommen habe? Und warum sagt Friedrich Merz nach Rückkehr von der Klimakonferenz in Belém über seine Reisegruppe: „Die waren alle froh, dass wir von diesem Ort, an dem wir da waren, wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind.“
