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11.01.2026
20:51 Uhr
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Eine der größten deutschen Pensionskassen hat 1,6 Milliarden Euro in riskante Immobilienprojekte investiert und sich damit verhoben. Jetzt droht neuer Ärger.

Die Bayerische Versorgungskammer kämpft mit dem Chaos rund um US-Investments. So soll ihre neue Zentrale aussehen, die sie in München baut (Visualisierung). (Foto: Rendereffect GmBH)
Fast 700 Millionen Euro weg, ein nicht zu bemessender Reputationsschaden, und bald schon drohen weitere kritische Fragen: Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) versinkt im Chaos rund um missglückte US-Investments. Bei diesen hat die Pensionskasse rund 1,6 Milliarden Euro in Immobilienprojekte in den USA gesteckt. Dazu zählen die Transamerica-Pyramide in San Francisco, Luxushotels in Miami Beach und teure Objekte in Manhattan, die heute teils leer stehen oder verkauft werden – sich jedenfalls anders entwickelt haben als geplant.
Angesichts der Millionenabschreibungen bei der Versorgungskammer wirft die Opposition im bayerischen Landtag der Staatsregierung vor, ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen zu sein. Das zuständige Innenministerium weist das als „haltlos“ zurück.
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