Durfte im Viking-Stadion das Tor hüten, weil Manuel Neuer tags zuvor „was am Fuß gespürt“ hat. Hätte es ansonsten aber aller Voraussicht nach auch hüten dürfen, weil Neuer bekanntlich auch das heraufdämmernde Karriereende spürt, nicht nur am Fuß, und Urbig auf die Zeit danach vorbereitet werden soll. Lernt angeblich täglich vom großen Meister, hat aber womöglich am vergangenen Samstag in Augsburg, wo Neuer nach 8,4 Sekunden das schnellste Gegentor der Bundesligageschichte verschuldete, zu genau hingeschaut. Ließ in Stavanger ebenfalls kurz nach dem Anpfiff schon einen Ball rein. Allerdings, so viel Differenzierung muss sein: erst nach 72 Sekunden. Und die Fehler machten dabei andere (siehe vor allem: Min-jae Kim). Auch beim Konter zum 0:2 ohne Chance, danach kaum beschäftigt, bis er kurz vor Schluss mit einem Reflex nach einer Ecke die drei Punkte festhielt. Ehe dann auch er das 3:3 nicht verhindern konnte.
