SZ 26.02.2026
17:00 Uhr

Entwurf für Reform des EEG: Katherina Reiche will Förderung für Solar-Dachanlagen streichen


Private Solaranlagen würden sich ohne Einspeisevergütung für viele Haushalte nicht mehr lohnen. Doch damit macht das Bundeswirtschaftsministerium jetzt Ernst, zeigt ein Reformentwurf.

Entwurf für Reform des EEG: Katherina Reiche will Förderung für Solar-Dachanlagen streichen
Solarpanels auf einem Dach in Wuppertal: Ginge es nach der Bundeswirtschaftsministerin, gäbe es für den Strom solcher Anlagen keine Förderung mehr. (Foto: IMAGO/Robert Poorten)

Ein Geheimnis hat die Bundeswirtschaftsministerin noch nie daraus gemacht, was sie von der Förderung kleiner Solaranlagen hält, wie sie viele private Haushalte auf ihren Dächern installiert haben. Im vergangenen Sommer verkündete Katherina Reiche (CDU): „Neue, kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung.“ Nicht nur die Grünen, auch der Koalitionspartner SPD reagierte damals empört. Davon offenbar unbeeindruckt macht Reiche nun Ernst. Ihr Ministerium hat einen entsprechenden Arbeitsentwurf für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erarbeitet. Er liegt der SZ vor. Darin heißt es: „Die Förderung für Anlagen bis 25 Kilowatt installierter Leistung wird eingestellt.“ Das beträfe die gängige Größe von Solaranlagen auf Ein- oder Zweifamilienhäusern. Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich auf Anfrage nicht zu konkreten Punkten, da an dem Papier noch gearbeitet werde.

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