SZ 22.12.2025
13:10 Uhr

Energiekosten: Wie die Wärmewende sozialverträglicher gelingen könnte


Die staatliche Förderung für den Heizungstausch kommt vor allem Haushalten mit hohem Einkommen zugute. Wer wenig Geld hat oder mietet, hat von der Wärmewende wenig. Das ließe sich ändern.

Energiekosten: Wie die Wärmewende sozialverträglicher gelingen könnte
Wärmepumpen sind in Deutschland teurer als in vielen anderen EU-Ländern. Das liegt auch daran, wie die staatliche Förderung gestaltet ist. (Foto: Silas Stein)

Die Stimmung hat sich gedreht, das spürt Gisela Kienzle, wenn sie für ihre Arbeit Menschen berät. „Die Leute haben richtig Lust auf die Wärmepumpe“, sagt die Energieberaterin. Tatsächlich, da wendet sich was, das lässt sich auch an Zahlen ablesen. Im Juli vermeldeten die Hersteller zum ersten Mal, dass sie in Deutschland mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft hatten, Haushalte stellen sich um. Die Förderung für den Heizungstausch, so umstritten sie während der Zeit der Ampelregierung war, wirkt offenbar. Mit einer Einschränkung, sagt Kienzle: „Man muss sich die neue Heizung schon auch leisten können.“

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