SZ 18.12.2025
15:55 Uhr

EU-Gipfeltreffen: „Entweder heute Geld oder morgen Blut“


Die europäischen Staats- und Regierungschefs streiten darüber, wie die Ukraine in den nächsten Jahren finanziert werden soll. In einem sind sie sich einig: Ein Scheitern hätte dramatische Folgen.

EU-Gipfeltreffen: „Entweder heute Geld oder morgen Blut“
Auf ihn kommt es an: Belgiens Premier Bart De Wever (Mitte), hier mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk (re.) und anderen Regierungschefs beim Gipfel in Brüssel. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP)

Von den 27 Staats- und Regierungschefs der EU war es am Donnerstagmorgen der Pole Donald Tusk, der die Lage am drastischsten beschrieb. „Wir stehen vor einer einfachen Wahl: entweder heute Geld oder morgen Blut“, sagte er bei seiner Ankunft im Ratsgebäude in Brüssel. „Und ich rede nicht nur über die Ukraine, ich rede über Europa“, fügte er hinzu.

Das Vorhaben der EU, der Regierung in Kiew eingefrorenes russisches Staatsvermögen zu geben, steht auf der Kippe: Nicht nur Belgien wehrt sich. Auch die USA schüren offenbar den Widerstand. Sie haben andere Ziele für die Verwendung der Milliarden.

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