SZ 16.12.2025
16:53 Uhr

Digitalminister Karsten Wildberger: Ist das Internet noch zu retten?


Digitalminister Karsten Wildberger ist nach New York gereist, um für globale Zusammenarbeit zu kämpfen – und für die Freiheit im Netz. Die Frage ist nur, ob der Rest der Welt bereit ist, dafür einzustehen.

Digitalminister Karsten Wildberger: Ist das Internet noch zu retten?
Kämpft in New York für das freie Internet, hat aber Mitstreiter verloren: Deutschlands Digitalminister Karsten Wildberger. (Foto: Johannes Simon)

Man sieht Karsten Wildberger die Ehrfurcht an. Er zögert kurz, dann geht er bestimmten Schrittes die vier mit grünem Teppich ausgelegten Stufen hinauf zum Redepult. Es ist der erste Auftritt eines deutschen Digitalministers auf dem diplomatischen Parkett der UN überhaupt. Bis vor ein paar Monaten war Wildberger noch Chef des Elektronikfachhändlers Media Markt Saturn, nun steht er in New York vor der versammelten Staatengemeinschaft. Ein kurzer Blick zu Annalena Baerbock, noch einmal tief durchatmen. Eine Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen hält man schließlich nicht alle Tage.

Digitalminister Karsten Wildberger hat bei Amtsantritt einen Wust an Bürokratie vorgefunden. Wie er den nun abträgt – und warum er nichts von ständigen Konfrontationen hält.

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