SZ 26.12.2025
12:21 Uhr

Digitale Maut: Pixel statt Pickerl


Österreich verabschiedet sich bald von der Vignette an der Windschutzscheibe. Andere Länder folgen. Worauf Urlauber künftig achten müssen, wenn sie in den Süden fahren, und warum sie unbedingt ihre Zahlungsbelege aufheben sollten.

Digitale Maut: Pixel statt Pickerl

Für viele Reisende auf dem Weg in den Süden gehört der kurze Stopp an einer der Raststätten an der Autobahn A 8 genauso zum Urlaub wie ein schneller Espresso am ersten Autogrill kurz hinter der italienischen Grenze. Denn dort, an der Rastanlage Hofoldinger Forst zum Beispiel oder an der in Holzkirchen, kaufen sie eine Autobahn-Vignette für Österreich. 106,80 Euro kostet das Jahres-„Pickerl“ für 2026, die Zehn-Tage-Maut 12,80 Euro. Doch von Dezember 2026 an wird der Kauf von Klebevignetten an der Raststätte Geschichte sein: Österreich stellt sein Mautsystem komplett auf digitale Technik um. Autofahrer müssen ihr Kennzeichen dann im Internet registrieren und die Maut online begleichen.

Begleitetes Fahren in der gesamten EU, ein digitaler Führerschein und Fahrverbote, die über Grenzen hinweg gültig sind. Die neuen EU-Vorgaben für den Führerschein sind vielversprechend, einiges bleibt aber offen.

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