SZ 29.01.2026
16:01 Uhr

Champions League: Die Konferenz am letzten Spieltag ist ein bizarrer Fiebertraum


Auch im zweiten Jahr beweist der finale Spieltag der neuen Champions-League-Gruppenphase, dass er nicht konsumierbar ist als Fußball im ursprünglichen Sinne.

Champions League: Die Konferenz am letzten Spieltag ist ein bizarrer Fiebertraum
Hat die Champions League schon zweimal gewonnen, aber so etwas auch noch nie gesehen: José Mourinho nach dem Tor von Torwart Anatolij Trubin. (Foto: Armando Franca/AP)

Der Versuch, 18 Fußballspiele gleichzeitig zu verfolgen, gleicht dem, eine viel befahrene Straße mit einem Kind auf dem Arm zu überqueren und dabei eine Textnachricht auf dem Smartphone zu schreiben. Überall hupt, schreit und bimmelt was. Manchmal quietscht und kracht es auch noch, eine Sirene ertönt im Hintergrund, und egal, wohin man schaut, man verpasst etwas und steht unter Dauerstress.

Als Benfica Lissabon bemerkt, dass noch ein Tor hermuss für die Playoffs, wird der Torwart Anatolij Trubin nach vorn dirigiert – der trifft tatsächlich zum 4:2 gegen Real Madrid. Trainer José Mourinho tanzt, bei den Spaniern ist das Entsetzen groß.

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