SZ 06.03.2026
16:01 Uhr

Bundeswehr: Wenn 30 000 Verwundete nach Deutschland kommen


Verletzte in Zelten, Transport per Luftbrücke: Mit beispiellosem Aufwand üben Bundeswehr und Rettungskräfte den Kriegsfall an der Nato-Ostflanke. „Medic Quadriga“ zeigt, wie ernst die Politik die Gefahr einer Eskalation in Europa nimmt.

Bundeswehr: Wenn 30 000 Verwundete nach Deutschland kommen
Ein simulierter Transport: Offizieller Anlass der Übung ist eine „konkrete Bedrohung durch Russland“. Liesa Johannssen/REUTERS

Wie der Ernstfall aussieht? In der Halle „Alpha“ am Berliner Flughafen ist das spürbar. Eine kleine Zeltstadt haben Rettungsdienste und Bundeswehr hier aufgebaut. Draußen landen Jets, der Lärm von Hubschraubern liegt über der Halle. Durch die großen Tore rollen immer neue Fahrtragen mit Verletzten. „Medic Quadriga“ heißt die Übung, die an diesem Morgen ihren Lauf nimmt. Rund 1000 Soldaten und 250 zivile Rettungshelfer simulieren am Rande Berlins den Nato-Ernstfall.

In seinem ersten Jahresbericht ruft der Wehrbeauftragte Henning Otte nach einer attraktiven Bundeswehr. Doch in der Truppe gibt es immer wieder Diskriminierung und Mobbing. Und es fehlt weiter am nötigen Nachwuchs.

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