SZ 08.02.2026
14:29 Uhr

Buch zur „Wiedergutmachung“ für NS-Verbrechen: Versöhnung verpflichtet


Was denken NS-Opfer über die Entschädigungsleistungen aus Deutschland? Darüber war bisher wenig bekannt. Die Interviews zeigen: Vergebung ist möglich, aber dabei geht es um viel mehr als nur Geld.

Buch zur „Wiedergutmachung“ für NS-Verbrechen: Versöhnung verpflichtet

Ganz viele Deutsche klopfen sich ja immer noch sehr gern auf die Schulter, wenn sie hie und da über die Aufarbeitung der NS-Verbrechen, das „Nie wieder“ und über die Lehren aus der Geschichte zwischen 1933 und 1945 nachdenken. Am liebsten natürlich an Gedenktagen. Dass dieses rituelle Beschwören des „Nie wieder“ seit einiger Zeit auch kritisch gesehen wird, weil es oft nicht in konkretes Handeln bei offensichtlicher Gefahrenlage für die Demokratie mündet, dringt erst langsam ins Bewusstsein. Doch wenn es ums Konkrete geht, dann könnte man doch wenigstens daran erinnern, dass ja Deutschland seit Jahrzehnten auch viel Geld gezahlt hat für Überlebende des Holocaust, ehemalige Zwangsarbeiter und andere verfolgte Gruppen in den besetzten Ländern. Eine echte Erfolgsgeschichte, oder etwa nicht?

Gedenkstätten, Museen und Erinnerungsinitiativen wehren sich gegen Geschichtsverfälschung durch KI-Bilder auf sozialen Medien. Sie appellieren an die Plattformbetreiber, der Flut an Fake-Inhalten endlich Einhalt zu gebieten.

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