Um ein Haar wäre im letzten Moment noch alles gescheitert. Ein Sattelschlepper hatte die neue Sudanlage vor die Brauerei transportiert, doch das Mordstrumm von Maschine passte nicht durch das niedrige Tor. Also klopften Christopher Pröls und seine Helfer ein paar Zentimeter Mauer weg. Es reichte trotzdem nicht. Blieb nur, die Edelstahl-Anlage über den rauen Steinboden hineinzuschieben, mit dem Risiko, dass sie beschädigt wird. Dann war da plötzlich die Idee mit den Schweineschwarten. „Die haben wir daruntergelegt“, erzählt Pröls. „Durch das enorme Gewicht und die Reibungswärme löste sich das Fett aus den Schwarten, und die Anlage ließ sich auf dem Schmierfilm ohne einen Kratzer an Ort und Stelle schieben.“
