SZ 16.02.2026
15:32 Uhr

Berlinale: Alles war schön, alles tat weh


Der Schriftsteller Leif Randt hat die perfekt kuratierten Reflexionsschleifen seines Kultromans „Allegro Pastell“ für einen Kinofilm hergerichtet. Auf der Berlinale erntet er damit Ratlosigkeit.

Berlinale: Alles war schön, alles tat weh
Qualvolles Scheitern – oder doch nur banale Lovestory? Tanja Arnheim (Sylvaine Faligant) und Jerome Daimler (Jannis Niewöhner). (Foto: Berlinale)

Es ist bis heute unmöglich, durch gewisse Kreise in Berlin zu streifen, ohne sich zum Buch „Allegro Pastell“ verhalten zu müssen. Das liegt wohl daran, dass man sich immer noch nicht einig ist. Ist Leif Randts Roman von 2020 bloß eine lauwarme Lovestory? Eine Satire über unpolitische Millennials? Oder ist es eine existenzielle Horrorgeschichte über zwei Menschen, die qualvoll daran scheitern, im Moment zu leben, weil sie nicht aufhören können, sich dabei zu beobachten, wie sehr sie gerade im Moment leben?

Kaum ist Leif Randts neuer Roman da, geht das Gerede von einer neuen Jugendbewegung los. Aber hätten die, von denen sie erwartet wird, überhaupt die Kraft?

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