SZ 04.01.2026
15:36 Uhr

Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Wallis: Crans-Montana ist ihr bisher schwierigster Fall


Die oberste Ermittlerin des Kantons steht nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana vor drängenden Fragen. Ihr Prinzip: „eiserne Faust im Samthandschuh“.

Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Wallis: Crans-Montana ist ihr bisher schwierigster Fall

Beatrice Pilloud ist Frühaufsteherin. Das kam ihr am 1. Januar wahrscheinlich zugute, als die Generalstaatsanwältin um zehn Uhr morgens der ganzen Welt erklären musste, was in der Nacht zuvor in der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana passiert war. Bei dem Brand dort sind nach Kenntnisstand vom Wochenende mindestens 40 Menschen getötet worden. 119 wurden verletzt, teilweise so schwer, dass ihre Genesung Monate oder sogar Jahre dauern wird. Viele schweben nach wie vor in Lebensgefahr. Angehörige und die Öffentlichkeit wollen nun schnelle Antworten, wie es zu einer solchen Katastrophe kommen konnte. Wahrscheinlich werden die Nachforschungen aber viel Zeit in Anspruch nehmen.

Nach dem schweren Brand in Crans-Montana werden drei Verletzte in Stuttgart und Tübingen behandelt. Die Kliniken setzen auf spezialisierte Versorgung und halten sich mit Details zurück.

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