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17.02.2026
21:06 Uhr
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Der Leverkusener Dax-Konzern wird seit Jahren geplagt von Klagen in den USA. Dort machen Nutzer den Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Eine Vereinbarung soll das Drama nun beenden.

Das Bayer-Kreuz im Leverkusener Chemiepark: Der Dax-Konzern hofft, die Glyphosat-Klagen in den USA eindämmen zu können. (Foto: Oliver Berg/dpa)
Es ist einer der teuersten Fehler der deutschen Wirtschaftsgeschichte – doch bald könnte das Drama beendet sein: Der Dax-Konzern Bayer kaufte 2018 den US-Pestizidhersteller Monsanto. Damit handelten sich die Leverkusener Zehntausende Klagen ein von US-Bürgern, die Monsantos Unkrautvernichter Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich machen.
Der Weltbiodiversitätsrat fordert in seinem neuesten Bericht einen grundlegenden Wandel der globalen Wirtschaft. Falsche Anreize und schädliche Subventionen führten in die Katastrophe. Der Rat macht Vorschläge, wie es besser gehen kann.
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