SZ 03.09.2026
16:13 Uhr

Basketball-WM der Frauen: Endlich groß rauskommen


Lange darbte Frauenbasketball in Deutschland in der Nische, jetzt bietet eine Heim-WM in Berlin die größtmögliche Bühne. Das deutsche Nationalteam hat enorme Ambitionen – auch ohne die beste Spielerin.

Basketball-WM der Frauen: Endlich groß rauskommen

Die Berliner Max-Schmeling-Halle hat das alles schon einmal erlebt, um sie muss man sich also keine Sorgen machen. Die Arena in Prenzlauer Berg, erbaut Mitte der 1990er-Jahre, ist in Deutschland eine Basketball-Institution. Hier warfen einst die Männer von Alba Berlin ihre Körbe, ehe sie in die größere heutige Uber Arena am Ostbahnhof umzogen. Und hier fand 1998 schon einmal eine Weltmeisterschaft der Frauen statt, in einer Zeit, als vor so einem Event noch nicht Meldungen kursierten wie jetzt: „Schallmauer von 200 000 Tickets durchbrochen“ verkündete dieser Tage voller Verkäuferpathos der Deutsche Basketball Bund. DBB-Präsident Ingo Weiss, ein geschäftstüchtiger Westfale, ließ die Welt gar wissen: „Und wir sind noch lange nicht am Ende.“ Geht also noch mehr?

Im Jahr ihrer Heim-WM deuten Deutschlands Basketballerinnen an, warum sie eine große Generation beisammen haben – der neue Bundestrainer Olaf Lange hat einiges radikal verändert.

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