SZ 14.12.2025
10:24 Uhr

Australien: Schüsse an Bondi Beach


Polizei und Rettungskräfte sind an dem weltweit bekannten Strand in Sydney im Einsatz. Es soll mehrere Verletzte geben. Zwei Menschen wurden festgenommen. Offenbar war eine jüdische Chanukka-Veranstaltung das Ziel des Angriffs.

Australien: Schüsse an Bondi Beach

Am berühmten Strand Bondi Beach in Sydney sind Schüsse gefallen. Das bestätigt die Polizei von New South Wales auf X und ruft die Menschen auf, das Gebiet zu meiden. Wer sich vor Ort befinde, solle sich in Sicherheit bringen.

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Der Sender ABC und der Sydney Morning Herald berichtet von mehreren Verletzten und auch Toten. Rettungskräfte seien im Einsatz, um Verletzte zu versorgen. Laut Polizei wurden zwei Menschen festgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen war eine jüdische Chanukka-Veranstaltung das Ziel des Angriffs, wie australische Medien berichteten. An diesem Sonntag beginnt das achttägige Lichterfest. „Schüsse bei einer Chanukka-Veranstaltung“, schreibt die jüdische Organisation Australian Jewish Association auf X. „Wir haben so oft davor gewarnt, dass es so kommen würde.“

Der israelische Staatspräsident Izchak Herzog hat nach den Schüssen an Sydneys Bondi Beach von einem Anschlag auf die jüdische Gemeinde gesprochen. „In genau diesen Momenten sind unsere Schwestern und Brüder in Sydney, Australien, von abscheulichen Terroristen angegriffen worden – bei einem äußerst grausamen Angriff auf Juden, die sich versammelt hatten, um am Bondi Beach die erste Chanukka-Kerze zu entzünden“, sagte Herzog nach Angaben seines Büros in Jerusalem.„Unsere Herzen sind bei ihnen“, sagte Herzog. „Das Herz der gesamten Nation Israel setzt in diesem Augenblick einen Schlag aus, während wir für die Genesung der Verletzten beten, für sie beten und für jene beten, die ihr Leben verloren haben.“Der Präsident sagte weiter: „Wir wiederholen unsere Warnungen immer wieder gegenüber der australischen Regierung, um Maßnahmen einzufordern und gegen die enorme Welle des Antisemitismus zu kämpfen, die die australische Gesellschaft heimsucht.“

In sozialen Medien werden Videos geteilt, die die mutmaßlichen Schützen zeigen. Es sind mehrere Schüsse, Polizeisirenen und Schreie zu hören. Auch ein Video von der augenscheinlichen Festnahme der Täter wird geteilt. Die Echtheit der Videos kann nicht verifiziert werden.

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