SZ 05.01.2026
15:53 Uhr

Anschlag in Berlin: Gegen Kapitalismus und Energiewende


Das Bekennerschreiben zum folgenschweren Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin zeigt die bizarre Ideologie der mutmaßlichen Täter. Die sozialdemokratische Innensenatorin spricht von „Linksterrorismus“.

Anschlag in Berlin: Gegen Kapitalismus und Energiewende

Die Sabotage, so wollen es die Täter verstanden wissen, sei notwendig gewesen. „Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll“, heißt es in dem Bekennerschreiben zum Anschlag auf Berliner Starkstromleitungen, der zu einem flächendeckenden Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt geführt hat. Der Text wurde am Wochenende auf einem linksextremistischen Internetportal veröffentlicht. Darin reklamiert die „Vulkangruppe“ die Tat für sich. Sie ist den Behörden seit Jahren als Zusammenschluss gewaltbereiter Linksextremisten bekannt, die vor allem in Berlin und Brandenburg Anschläge begeht.

Zehntausende Berlinerinnen und Berliner sitzen seit Samstag in dunklen Wohnungen. Erst am Donnerstag soll es wieder Strom geben. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner spricht von „Terrorismus“ einer linksextremistischen Gruppe.

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