SZ 20.11.2025
16:34 Uhr

Annegret Kramp-Karrenbauer: Der Berliner Politikbetrieb interessiert sie wieder – zum Leidwesen von Friedrich Merz


Sie will Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung werden, doch der Kanzler empfiehlt jemand anderen. Und die Stiftungsmitglieder haben die Wahl zwischen einem Mann, den kaum jemand kennt, und einer Frau mit einer beeindruckenden Karriere.

Annegret Kramp-Karrenbauer: Der Berliner Politikbetrieb interessiert sie wieder – zum Leidwesen von Friedrich Merz

Es war ein Abgang, wie er nur wenigen Spitzenpolitikern gelingt. Annegret Kramp-Karrenbauer hat den CDU-Vorsitz aufgegeben. Sie hat das Verteidigungsministerium übergeben. Und sie hat nach der Bundestagswahl 2021 auf ihr Mandat verzichtet. Das alles ohne Groll und Nachtretereien. Stattdessen hat Kramp-Karrenbauer durchaus glaubhaft kundgetan, wie glücklich sie über die neugewonnene Freiheit sei. Etwa, wenn sie zusammen mit ihrem Mann im Wohnmobil durch Nordeuropa reist. Doch jetzt will Kramp-Karrenbauer zurück auf die Berliner Bühne – und bereitet Friedrich Merz damit das nächste Problem.

Die CDU-nahe Stiftung hat 110 Büros im Ausland - und in immer mehr Staaten Schwierigkeiten damit. Ihr Präsident Norbert Lammert erklärt, wie kompliziert die Arbeit der politischen Stiftungen ist.

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