SZ 01.12.2025
15:38 Uhr

Aktivrente: „Nicht generationengerecht“


Der DGB kritisiert weitere Privilegien für Ältere, die Aktivrente benachteilige Selbständige und weniger Wohlhabende. Auch der Steuerzahlerbund ist nicht einverstanden.

Aktivrente: „Nicht generationengerecht“
Um Altersarmut zu vermeiden, arbeiten immer mehr Rentner trotz Rentenbezug weiter. Die Bundesregierung will dafür weitere Anreize schaffen. (Foto: Imago/Future Image)

Wenn Interessenvertreter von Steuerzahlern einmal Steuererleichterungen kritisieren, so ist das ein Anlass, genauer hinzusehen. Zur geplanten Aktivrente für Senioren hat sich nun der Bund der Steuerzahler (BdSt) skeptisch in einer Stellungnahme an den Bundestag geäußert: Die Gesetzespläne verursachten eine „Einschränkung des Leistungsfähigkeitsprinzips“, steuerlich gleiche Sachverhalte würden ungleich behandelt, zudem seien Mitnahmeeffekte zu befürchten, das heißt, dass Menschen die Steuervergünstigungen kassieren, ihr Verhalten aber nicht wie gewünscht ändern.

Für Friedrich Merz wird die Debatte zu einem echten Problem. Auch wegen seines Krisenmanagements.

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