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03.02.2026
13:35 Uhr
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Die Rettung des Krisenkonzerns ist offenbar zu knapp geplant. Jetzt stockt auch noch das Wind- und Solargeschäft. Es müssen bereits neue Gespräche mit den Banken geführt werden.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, Ärger im Aufsichtsrat, Probleme bei der Sanierung: Die Baywa kommt einfach nicht zur Ruhe. (Foto: Carsten Hoefer/dpa)
Erneut schlechte Nachrichten für den angeschlagenen Agrar- und Handelskonzern Baywa: Das Sanierungskonzept ist in Gefahr und muss möglicherweise angepasst werden. Der Vorstand der Baywa habe „vorsorglich Gespräche mit den wesentlichen Finanzierungspartnern und Hauptaktionären aufgenommen“, teilte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung an die Börse mit. Solche Meldungen werden nur aus wichtigen Gründen verschickt, die Lage ist also offenbar ernst. Zudem könnte sich die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses für 2025 verzögern, so die Baywa.
Der Aufsichtsrat des Agrar- und Handelskonzerns wird neu besetzt, künftig sollen mehr Experten das Unternehmen kontrollieren. Nur ein umstrittener Aufseher bleibt.
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