SZ 16.12.2025
12:26 Uhr

(+) Zum Tod von Malte Pittner: Krasse Göre


Wunderbar undogmatischer Rapper, ewiger Country-Fan: Malte Pittner, Mitglied von „Deichkind“ und „Texas Lightning“, ist im Alter von 48 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

(+) Zum Tod von Malte Pittner: Krasse Göre
„Du kannst das Gerät nicht bremsen / schon gar nicht mit bloßen Händen“: Malte Pittner bei einem Konzert von Texas Lightning im Jahr 2010. (Foto: Marco Maas/picture alliance)

Es gibt zwei recht klar getrennte Leben der Band Deichkind. Ein Vorher. Und ein Nachher. Beide auf sehr unterschiedliche Arten toll. Und auf sehr tolle Arten unterschiedlich. Das Nachher ist das, was man heute noch immer in großer Neonstrahlkraft bestaunen kann: eine Band als Gesamtkunstwerk, als Konzeptkunst. Texte, Musik, Videos, Bühnenbild, Kostüme, Trampoline, Abrissbirne – alles ein großes, gewaltiges Ganzes. Alles, darauf hat man sich in den Feuilletons zum Glück seit Längerem geeinigt, große, bedeutende Ästhetik. Und natürlich sehr witzig.

Seit er P Diddy in einer Netflix-Doku Missbrauch und Mord unterstellt, gilt Rapper 50 Cent als eine Art Schutzmacht der Moral. Nicht nur die Frau, die er mal mit einem Sextape gedemütigt hat, dürfte da Einspruch einlegen.

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