SZ 27.12.2025
10:00 Uhr

(+) ZDF-Serie: Es lebe das Matriarchat


Bei „Ku'damm 77“ knirscht manches gewaltig. Als Soap aus der Mutter-Tochter-Kampfzone ist die Serie aber immer noch herrlich spektakulär.

(+) ZDF-Serie: Es lebe das Matriarchat

Fast zehn Jahre ist es her, dass die ZDF-Reihe „Ku’damm“ startete, es begann mit Monika Schöllacks Rausschmiss aus der Hauswirtschaftsschule und ihrer Rückkehr unter das gnadenlose mütterliche Regiment der Berliner Tanzschulenleiterin Caterina Schöllack. Hinter einer extrem unbekümmerten Mischung aus Kostümschnulze und dosierter Zeitgeschichte ließ sich aber bald das eigentliche Hauptthema erkennen, und da wurde es dann interessant. „Ku’damm 56“ legte wie keine Serie zuvor im deutschen Fernsehen die existenzielle Beziehung zwischen Müttern und Töchtern auf den Seziertisch, und zwar ohne Scheu vor tiefen und blutigen Schnitten.

Das Finale von „Stranger Things“, ein aufwühlendes Jugenddrama, die traurigste Frau der Welt und ein skurriler Mord im Weißen Haus – die Serien des Jahres.

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