SZ 18.01.2026
16:35 Uhr

(+) World Economic Forum 2026: Es ist Winter, doch die Davos Men spüren den Frühling


Die dominierenden Protagonisten am Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen sind ideologische Libertäre. Der Kampf gegen Klimawandel und Armut läuft nur noch im Nebenprogramm. Aber für den „Davos Man“ bleibt das Jahrestreffen ein Ort voller Chancen.

(+) World Economic Forum 2026: Es ist Winter, doch die Davos Men spüren den Frühling
US-Präsident Donald Trump auf einem Videoschirm in Davos 2025: Ein Jahr später kommt er mit einer Delegation von beachtlicher Größe. (Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

Der sogenannte Davos Man hat viele Namen und Gesichter. Larry Fink ist ein Davos Man, er ist vielleicht sogar das Paradebeispiel, der Idealtypus. Der Milliardär lenkt Blackrock, den weltgrößten Vermögensverwalter, und er ist neuerdings auch Co-Chairman des Weltwirtschaftsforums in Davos. Was macht ihn zum Davos Man? Fink ist ein Meister darin, sich an die Spielregeln des globalen Wirtschaftens und Politisierens anzupassen, auch wenn sich die zuweilen fundamental verändern. Er verändert sich einfach mit. Auch Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, taugt zum Davos Man. Oder Joe Kaeser, der Aufsichtsratschef von Siemens Energy und Daimler Truck.

Eine Diskriminierungsklage gegen den mächtigen WEF-Gründer Klaus Schwab und das Weltwirtschaftsforum wirft Fragen zur Glaubwürdigkeit der Organisation auf. Auch die Frauenquote beim Treffen in Davos steht unter Beobachtung.

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