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26.07.2026
14:30 Uhr
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Farbenfroh, menschlich – und immer noch futuristisch: Die Berliner Wohnanlage, die man auch als „Onkel Toms Hütte“ kennt, wurde zum Weltkulturerbe erhoben. Was man heute noch von ihr lernen kann.

Bezahlbar und human zugleich: die Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf. Hans Scherhaufer/IMAGO/epd
Als die Waldsiedlung Zehlendorf südwestlich von Berlin fertig war vor einem Jahrhundert, gab es Spott, Hohn und Schimpfnamen. Das Ensemble aus 1100 Geschosswohnungen und 800 Einfamilienhäusern, organisiert zwischen 1926 und 1932 in aufgelockert situierten, sich an „Licht, Luft und Sonne“ orientierenden Reihenhäusern, Doppelhäusern und Mehrfamilienhäusern, galt manchen Zeitgenossen als „unpreußisch“. Wegen der Flachdächer.
Deutschlands Gesetze zur Leihmutterschaft kann man bigott nennen – oder pragmatisch: Der Medizinjurist Oliver Tolmein über eine Debatte, in der Selbstbestimmung hochgehalten und kommerzielles Interesse verdammt wird.
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