SZ 26.11.2025
14:31 Uhr

(+) Witkoff-Leak: Jetzt zeigt sich, wo die USA wirklich stehen – an Russlands Seite


Das durchgesickerte Telefonprotokoll von Trumps außenpolitischem Chefunterhändler beweist: Diese Administration handelt ebenso einfältig wie skrupellos.

(+) Witkoff-Leak: Jetzt zeigt sich, wo die USA wirklich stehen – an Russlands Seite

Mitch McConnell ist so etwas wie der außenpolitische Doyen in Washington. Der inzwischen 83 Jahre alte erzkonservative Senator, obwohl wie Donald Trump Republikaner, macht aus seiner Verachtung für den diplomatischen Dilettantismus und die moralische Charakterlosigkeit des Mannes und seiner Kamarilla im Weißen Haus keinen Hehl. Nun hat er nach der Veröffentlichung des Mitschnitts eines Telefonats, das Trumps außenpolitischer Chefunterhändler Steve Witkoff mit dem gewieften Putin-Berater Juri Uschakow geführt hat, das Offensichtliche festgestellt: Die USA sind nicht „unparteiischer Schiedsrichter“ im Ukraine-Konflikt, wie Trump immer behauptet. Sie schlagen sich auf die Seite Russlands.

Nach Bekanntwerden eines Telefonats zwischen Steve Witkoff und Juri Uschakow wächst in Washington die Kritik an der US-Regierung. Trumps Sondergesandter hatte den Kreml-Diplomaten um Vorschläge für einen gemeinsamen Plan gebeten.

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