Welche Gründe den Verband der Familienunternehmer zu seinem Kurswechsel bewogen haben, ob massiver Druck aus der Mitgliedschaft oder gar die Austritte prominenter Unternehmen, bleibt vorerst offen. Immerhin räumte Präsidentin Marie-Christine Ostermann am Wochenende ein, die Einladung von AfD-Abgeordneten zu einem parlamentarischen Abend sei ein Fehler gewesen. Man habe der AfD dort vermitteln wollen, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich sei und dem Standort schade. Das habe sich als Irrtum erwiesen. Bei den anstehenden Landtagswahlen wolle sich der Verband nun klar gegen die AfD positionieren und mit den Mitgliedern über künftige Formen der politischen Auseinandersetzung beraten.
