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26.01.2026
10:45 Uhr
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So viel Kälte und Schnee gab es in manchen Regionen schon lange nicht mehr. Einige Menschen sind offenbar erfroren.

Eine Fußgängerin ist während des Wintersturms in New York City unterwegs. (Foto: ANDRES KUDACKI/Getty Images via AFP)
Beim winterlichen Unwetter in den USA sind weitere Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitung USA Today berichtete unter Berufung auf örtliche Behörden von mindestens 13 Toten in fünf US-Bundesstaaten seit dem Wochenende, der Sender CNN von mindestens elf. Die in den US-Medien genannten Zahlen schwankten, je nachdem, wie eindeutig die Todesursachen mit dem Extremwinter in Zusammenhang gebracht wurden, der weite Teile Nordamerikas im Griff hat.
Als vermutlich erfroren galten demnach fünf Menschen, die laut New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani am Wochenende in der Millionenmetropole tot im Freien gefunden wurden. Eine offizielle Todesursache wurde jedoch bisher nicht festgestellt.
Tod durch Unterkühlung galt auch in den Fällen von drei Menschen in den US-Bundesstaaten Kansas, Michigan und Texas laut Behörden als wahrscheinlich. Deren Leichen wurden – teils nach stundenlanger Suche – jeweils in eisiger Kälte gefunden. Bereits am Sonntag hatte die zuständige Gesundheitsbehörde im Caddo Parish im Bundesstaat Louisiana den Tod zweier Männer an Unterkühlung gemeldet.
Eisglätte und Sturm führten vielerorts zu schweren Verkehrsunfällen und Massenkarambolagen. In den südlichen Bundesstaaten Texas und Tennessee kamen dabei mindestens zwei Menschen ums Leben. In Tennessee meldeten die Behörden insgesamt drei Tote in Verbindung mit dem Wetter, wobei unklar war, inwiefern die Zahl der Behörden die Verkehrstoten einschloss.
Zu den Opfern des harschen Winters zählte USA Today zudem einen 17-Jährigen im Bundesstaat Arkansas, der sich von einem Quad auf einem Schlitten hatte ziehen lassen und dabei gegen einen Baum prallte. Der Jugendliche erlag nach Angaben des Sheriff-Büros noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre hat in vielen Regionen der USA den Alltag mit gestrichenen Flügen und geschlossenen Schulen weitgehend lahmgelegt. Der Sender NBC News berichtete von gefühlten Temperaturen von minus 35 Grad Celsius in Teilen des Landes. Das sei ungewöhnlich kalt, selbst für diese Jahreszeit. Auch in den kommenden Tagen bleibt es eiskalt.
Zudem sind Hunderttausende Stromkunden von Ausfällen vom Süden bis zur Ostküste der Vereinigten Staaten betroffen – am Sonntag waren es zeitweise sogar etwa eine Million Kunden, wie die Übersichtsseite poweroutage.us, die Daten von Energieversorgern zusammenträgt, auflistete. Zu Stromausfällen kommt es etwa, weil die Last des Schnees und Eises auf den oberirdischen Leitungen zu groß ist. Auch umknickende Bäume können die Versorgung unterbrechen.
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