SZ 13.02.2026
10:58 Uhr

(+) Windkraftausbau: Millionenauftrag ohne Ausschreibung


Unbefristet und exklusiv: Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck schlossen einen großzügigen Vertrag mit einem politisch gut vernetzten Unternehmer – ohne vorher alternative Angebote einzuholen. Es geht um den Bau von Windrädern im großen Stil und vor allem die Frage: Geht es da mit rechten Dingen zu?

(+) Windkraftausbau: Millionenauftrag ohne Ausschreibung

Die Pläne sind ambitioniert. Während Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger das Ziel längst verworfen haben, Bayern bis 2040 klimaneutral zu machen, hält der Landkreis Fürstenfeldbruck für sich daran fest. Der Ausbau der Windkraft ist zentraler Bestandteil dieses Plans und vor allem die Fürstenfeldbrucker Stadtwerke sind dabei groß eingestiegen. Zwei Windräder sind im Betrieb, sechs weitere genehmigt. Einem internen Szenario zufolge planen sie im Endausbau mehr als zwei Dutzend Windräder, Investitionsvolumen: bis zu 160 Millionen Euro. Gerade erst haben das Landratsamt und die zuständigen Gremien fünf neue Anlagen durchgewinkt.

Die Drei-Städte-Tram StUB soll übers Areal des Weltkonzerns führen. Dem CEO aber passt die längst vereinbarte Trassenführung nicht. Nach einem Schlichtungstermin bei Markus Söder sprechen Teilnehmer von „maximaler Eskalierung“ und einer „Drohkulisse“.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: