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24.12.2025
13:23 Uhr
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Der Wiener Dompfarrer Toni Faber nennt den Zölibat einen „dehnbaren Begriff“, zeigt sich gerne mit Prominenten und tanzt sich mit seinen wechselnden Lebensgefährtinnen durch die Bälle. Wie hält die katholische Kirche so jemanden aus – und umgekehrt? Ein Besuch.

Die Presse hat Toni Faber den Spitznamen „Society-Löwe Gottes“ verpasst, wegen Auftritten wie diesem hier auf dem Zuckerbäckerball mit Lebensgefährtin Natalie Nemec. (Foto: Kurt Piles/Imago)
Zwölf Uhr an einem ganz normalen Wochentag in Wien. Es dürften so um die hundert Menschen sein, die vor dem Seitenaltar im Stephansdom in den Kirchenbänken Platz genommen haben. Die Nummern der zu singenden Lieder stehen auf einer hölzernen Tafel der Gemeinde gegenüber: erst also „Macht hoch die Tür“, Strophe 1 – 4, dann „Maria durch ein Dornwald ging“. Das Orgelspiel beginnt, der Dompfarrer betritt den Altarraum. „Wer Ohren hat zu hören“, ruft er durch die Kirche, „der höre!“
Warum lieben Touristen die Puppen im Wachsfigurenkabinett von Krakau, obwohl sie den Oríginal-Promis nur entfernt ähnlich sehen? Ein Rundgang mit einem Professor für Bildhauerei, der auf diese Frage eine Antwort findet.
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